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Die 1952 datierte «Vénus de Six-Fours» ist nach dem provenzalischen Küstenort Six-Fours-les-Plages benannt, wo sich der Zürcher Bildhauer Hans Aeschbacher (1906–1980) im Jahr 1947 niedergelassen hatte. Besonnen steht die aus dunklem, porösem Lavastein geschaffene Frauenfigur – einer Fruchtbarkeitsgöttin gleich – auf der Sonnenterrasse der 1952 nach Plänen der Architekten Elsa und Ernst Burckhard-Blum auf dem Lettenkanal errichteten Badeanlage. In ihrer zutiefst archaischen Anmutung ist sie ein reifes Beispiel für die um den weiblichen Eros kreisende Werkphase, die der Künstler in Anlehnung an einen Begriff des Schriftstellers Adrien Turel als «tellurisch-sinnliche» bezeichnete. Nach dieser erdisch-sinnlichen Periode näherte sich Hans Aeschbacher der konkreten Kunst an und verlegte sich auf die Stereometrie. Mit seinen hohen Stelen, denen man im Zürcher Stadtraum etwa auf dem Friedhof Sihlfeld oder auf der Schulanlage Riedenhalde begegnen kann, gelangte Aeschbacher, der 1977 mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet wurde und zu den herausragenden Bildhauern der Schweiz gehört, auch zu internationalem Ansehen.

Infos

Date
Work type
Public Art
Technology
Lavastein
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Lettensteg 10
Flussbad Oberer Letten
8037 Zürich
Switzerland

Artist(s)

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Title Country City Details
Amt für Hochbauten
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