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Zu Gast im neuen Haus Konstruktiv zur Ausstellung des Zurich Art Prize

Bereits zum 18. Mal wird die prestigeträchtige Auszeichnung vergeben – 2025 an den brasilianischen Künstler Artur Lescher.

Museum Haus Konstruktiv,  23.10.2025-11.01.2026

Eine posthume Begegnung zweier Einzelgänger

Zwei Künstlerleben zwischen gelebter Einsamkeit und künstlerischer Freiheit

Im Dezember 2024 und April 2025 wären Johannes Diem und Anton Bernhardsgrütter 100 Jahre alt geworden. Ihre Biografien weisen erstaunliche Parallelen auf: Schicksalsschläge und der radikale Entschluss, für die Kunst aus einer gesicherten bürgerlichen Existenz auszubrechen. Obgleich sie nicht weit entfernt voneinander gelebt haben, ist kein Austausch entstanden. Nun treffen sie in der Ausstellung im Museum Rosenegg doch noch aufeinander.

Museum Rosenegg,  28.03.2025-23.11.2025

gathering – Spuren des Wandels

Maude Léonard-Contant bringt Kanada und die Zentralschweiz in einen spannenden Dialog.

Maude Léonard-Contant zeigt im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus eine installative Bodenarbeit und Objekte, die eng verbunden sind mit ihrer Wahlheimat Zentralschweiz und ihrem Herkunftsland Kanada. In Zusammenarbeit mit der Entlebucher Köhlerin Doris Wicki hat Maude Léonard-Contant Holz von Bäumen, die – geschwächt durch immer heissere Sommer – im Sturm gefallen sind, zu fragilen Holzkohleobjekten gebrannt.

Nidwaldner Museum Winkelriedhaus,  25.10.2025-01.02.2026

Dessin 2025: Zeichnung ohne Grenzen

Das Hans Erni Museum stellt zwölf Kunstschaffende vor, deren Werke auf allem Möglichen, nur nicht auf Papier, festgehalten sind.

Hans Erni Museum,  27.10.2025-24.05.2026

Fünf Jahre Textile and Design Alliance

Eine Ausstellung über Kooperation und Experimente zwischen Kunst, Design, Architektur und der Ostschweizer Textilindustrie.

Mit TADA: TOGETHER blickt die Textile and Design Alliance auf fünf Residenzjahre zurück. Grund genug für eine vertiefte Rückschau und zugleich eine Einladung zur Reflexion über künftige Entwicklungen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Verbindung zwischen künstlerisch-gestalterischen Projekten und industrieller Praxis: Produkte der beteiligten Firmen werden in Zusammenhang mit den Arbeiten der Residents präsentiert.

TaDA – Textile and Design Alliance,  14.09.2025-16.11.2025

Drei Schweizer Künstler:innen und die Neue Sachlichkeit

Niklaus Stoecklin, Liselotte Moser und Louisa Gagliardi im Kunst Museum Winterthur.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Neuen Sachlichkeit feiert das Kunst Museum Winterthur die figurative Malerei. In der Ausstellung mit dem Titel «Reflexionen aus dem beständigen Leben» treffen drei Schweizer Künstlerpersönlichkeiten aufeinander, die sich durch ihren klaren Blick und ihre neue und – scheinbar – sachliche Darstellung auszeichnen.

Gianin Conrad & Svenja Gansner

«Bedingt Physisch» bringt zwei künstlerische Positionen in einen intensiven Dialog über Körperlichkeit, Materialität und kollektive Vorstellungen.

Zwischen Anziehung und Irritation, Innen und Aussen, Intimität und gesellschaftlicher Prägung entsteht ein Spannungsfeld, das spürbar ist –, aber nicht eindeutig greifbar. Dabei öffnen die Künstler:innen den Blick auf das Physische als etwas Fragiles und zugleich Formbares – tief eingeschrieben in persönliche Narrative, soziale Normen und kulturelle Imaginationen.

Museum Bickel,  20.09.2025-23.11.2025

Zeitkritisches Musiktheater in der Photobastei Zürich

Mit «In weiter Ferne» nimmt sich das Zürcher Musiktheaterkollektiv ox&öl eines aktuellen und aufgeladenen Stoffes an.

Ziemlich genau vierhundert Jahre nach William Shakespeare entwirft die 1938 in London geborene Autorin Caryl Churchill ein Drama um eine dystopische Zukunft, in der Krieg, Unterdrückung und Unsicherheit allgegenwärtig sind. Der Wandel der politischen und sozialen Gegebenheiten beeinflusst das Leben der Figuren – ähnlich wie in der realen Welt der Klimawandel, wirtschaftliche Interessen oder geopolitische Entscheidungen Grenzverläufe neu definieren.

Photobastei,  10.10.2025-12.10.2025

Eine malaysische Künstlerin mit klarer Botschaft

Das Kunstmuseum Thun zeigt die erste grosse Ausstellung von Yee I-Lann in Europa.

Die multidisziplinäre Künstlerin wirft einen zeitgenössischen Blick auf traditionelles Kunsthandwerk, taucht in die Erzählungen aus ihrer Heimat ein und thematisiert die Einflüsse des Kolonialismus sowie das Fortbestehen des indigenen Erbes und der Gemeinschaften in der heutigen Zeit. Im grösseren Kontext hinterfragt Yee I-Lann in ihrem Schaffen die komplexe geopolitische Geschichte Südostasiens.

Kunstmuseum Thun,  23.08.2025-30.11.2025