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Schwarz, Martin (* 1946, Winterthur), Wand – Decke (1974) und Wandmalerei  (1980) (Plexiglas, Acryl auf Beton)

Es war einmal eine Schriftstellerin, die immer ins «Geiselweid» schwimmen ging, wenn sie mit dem Schreiben nicht weiterkam. Zuerst brachte sie ihre Gedanken mit Brustschwimmen in Schwung. Dann wechselte sie zum Rückenschwimmen und entdeckte die Farbpunkte an der Hallenwand: weiss, blau, rot. Sie inspirierten sie zu den Farbtupfern, die sie dringend für ihre Geschichten brauchte. Kam sie am Beckenkopf an, sah sie die Wandmalerei mit ihren klar grafischen, endlosen Linien. Das gab ihr die Zuversicht, dass es immer Geschichten zu erzählen gibt, die gelesen werden wollen. Endlos.

Martin Schwarz hat diese Wand- und Deckenmalereien geschaffen. Vielleicht hat er, der den «EigenArt-Verlag» gründete und selber Bücher veröffentlichte, sich vorgestellt, dass Schreibende ins «Geisi» schwimmen gehen und seine Farbtupfer- und Verläufe für das Aus- und Weiterdenken von Geschichten nutzen? Über diese Art der möglichen Verbindung mit dem Künstler machte sich die Schriftstellerin keine Gedanken. Aber das Schwimmen im «Geiselweid» kam ihr immer irgendwie magisch und inspirierend vor. Tanja Kummer

 

 

 

 

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Künstler:innen
Datum
Art des Kunstwerkes
Public Art
Material

Plexiglas, Acryl auf Beton

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