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Was anfällt, zufällt und einfällt.

Tanja Aebli wendet sich in ihren Arbeiten Zyklen, Symbiosen und anderen Wechselwirkungen zu.
Der Mensch als Hüter der Sehnsucht und sein Streben nach Höherem liegt vielen gestalterischen
Erzeugnissen zugrunde und lässt die eine oder andere Kreatur schon mal die Bodenhaftung
verlieren. Naturgesetze werden sorglos ausser Kraft gesetzt, Hybriden grossgezogen, Tagträumereien
auf blütenweisse Leinwände gepinselt und taxidermischen Prozessen unblutige
Alternativen entgegengesetzt. Was ist nackte Realität, was reine Phantasterei? Was ist Mut, was
Zumutung? Fragen sind das Eintrittstor in dieses zuweilen absurde Universum, das die eigene
Perspektive zur existenziellen Angelegenheit, zur «raison d‘être», erklärt.
www.flickr.com/people/tanjaaebli/

Claudio Bruno (Zeichnungen / Objekte / Video)
Arbeitet seit 2004 in seinem Atelier im Liebefeld. «Ausgehend von einer über die Jahre zufällig
entstandenen Insekten-Sammlung zwischen der Doppelverglasung meines Atelierfensters, versuche
ich mit Tusche, Gips und Graphit andere Zeitspuren und Zufallsspuren festzuhalten. Die
Handlungen sind minimal. Die Einfachheit der gewählten Handlung erlauben mir experimentelles
und serielles Vorgehen. Der Atelier-Alltag und die Spuren vor Ort fliessen in meine künstlerische
Arbeit ein.»

Flurina Hack (Objekte / Installation)
Flurina Hack ist bildende Künstlerin und arbeitet seit 2010 in ihrem Atelier in den VIDMARhallen.
«Rätselhaftes oder Geheimnisvolles entsteht meist dann, wenn die Arbeit der eigenen Kontrolle
entgleitet. Ein wichtiges Mittel ist das Sammeln und Verwenden von alltäglichen Materialien und
Fundstücken. Durch das freie Kombinieren von komplett Gegensätzlichem suche ich einen neuen
Blick auf das Material. Wenn dabei Aussagen zur Gleichzeitigkeit der Ereignisse entstehen, ist das
eine willkommene Nebenwirkung.» Flurina Hack arbeitet oft mit Collagen und Assemblagen, an
der Wand, als Objekt oder in den Raum übergreifend.
www.flurinahack.ch

Katharina Wüthrich (Installation)
Katharina Wüthrich arbeitet in ihrem Atelier in Wohlen bei Bern. Aktuell hegt sie Seidenraupen,
um das Phänomen des Verhüllens und sich Verwandelns beobachten und in ihrer künstlerischen
Arbeit zum Ausdruck bringen zu können. Katharina Wüthrich ist getrieben von einer spielerischen
Neugier, auf der Suche nach jenem kleinen Etwas, das uns die Idee eines grossen Ganzen erahnen
lässt. Seine Spuren findet sie überall: im Alltag, in der Natur, in ihrer Arbeit, als Tänzerin oder beim
Imkern. Um die Idee hinter dem „petit rien“ dingfest zu machen, bedient sie sich
unterschiedlichster künstlerischer Mittel und natürlicher Materialien. Mit ihren Werken schafft sie
Räume und Nähe. So lädt sie Betrachtende ein, eigene Sichtweisen und Lebensfäden
weiterzuspinnen.
http://katharinawuethrich.ch/wp/gestalten/

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3098 Köniz
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