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In «Sincerely, Mickry 3» grüsst das Künstlerinnentrio das Publikum gleich schon einmal vorab. Die im englischen Sprachgebrauch benutzte Verabschiedung – mit freundlichen Grüssen – ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen.
In verschiedenen Werkgruppen kreist das Künstlerinnentrio Mickry 3 um die Irrungen, Wirrungen und Unzumutbarkeiten des weiblichen Alltags. Häufig in Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen arbeitend, treten in den letzten Jahren vermehrt auch Malerei und Fotografie in den Vordergrund. Leicht, pointiert und immer wieder überraschend vereinen ihre Arbeiten Popkultur mit Konsum- und Gesellschaftskritik. Gemeinsam sind den cartoonhaften Arbeiten in Serie mehrdeutige Seh- und Wortspiele: Da führt etwa ein Hund sein Frauchen Gassi oder ein Rüebli bekommt Stiefel angezogen. Bei genauerer Betrachtung entlarvt die humorvolle Bildsprache jedoch vielschichtige Bedeutungsebenen, die einen kritischen Blick auf eine überforderte Gesellschaft freigibt.

Mickry 3 sind Nina von Meiss (*1978), Christina Pfander (*1980) und Dominique Vigne (*1981), sie leben und arbeiten in Zürich und Schlieren. Das Kollektiv lernt sich 1997–2001 an der F + F Schule für Kunst und Mediendesign kennen und arbeitet seit 1998 zusammen. Regelmässig stellt das Trio im In- und Ausland in Gruppen- und Einzelausstellungen aus, Kunst am Bau Projekte kommen in den letzten Jahren hinzu. Ihre Arbeiten sind in verschiedenen privaten und institutionellen Sammlungen vertreten, wie etwa Stadt und Kanton Zürich, MAK Museum für angewandte Kunst Wien oder Hauser & Wirth Collection. 2005 gewinnt das Trio den Kiefer Hablitzel Preis, 2000, 2003 und 2022 erhalten sie einen Werkbeitrag des Kantons Zürich.

 

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Mickry3

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