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Guido Baselgia — Wunderwerke oder von der Energie der Fotografie

Was will und kann analoge Fotografie heute von der Gegenwart berichten? Was bleibt bestehen beim Blick zurück auf fünfzig Schaffensjahre, und was kommt neu zum Vorschein? Erstmals ist das Werk von Guido Baselgia in einer retrospektiv angelegten Ausstellung im Kunsthaus Zug zu entdecken. Sie bringt essenzielle Fragen – und Momente des Glücks. In Farbe.

Jan Vorisek — Rückkoppelung, Engführung, Nachhall

Im Erweiterungsbau des Kunst ­Museum Winterthur bespielt Jan Vorisek drei grosse Räume und zwei Kabinette. Dabei gelingt es dem Manor-Kunstpreisträger, die Erwartungen des Publikums präzise zu manipulieren, wo nötig, zu erfüllen, und im entscheidenden Moment auch zu enttäuschen. Der Rundgang durch die Ausstellung des auch in der Clubszene heimischen Künstlers wird zu einem Erlebnis, das an den Nachhall einer ausufernden Technoparty erinnert. In Analogie zu Rückkoppelung und Verzerrung im musikalischen Kontext setzt Voriseks Ausstellung auf eine unmittelbare und multisensorische Wirkung. ­

Stranger in the Village — Rassismus entlernen

Nach dreimonatiger Sanierung widmet sich das Aargauer Kunsthaus zur Wiedereröffnung einem dringlichen gesellschaftlichen Thema: dem Rassismus. Und zwar im Spiegel von James Baldwin. Es zeigt, wie ein Schweizer Museum zu diesem Thema ausstellen kann, ohne den eigenen, weissen Blick zu reproduzieren, aber auch, dass noch viel Arbeit bleibt. 

Dimitra Charamandas — Tanz mit den verborgenen Kräften der Natur

Dimitra Charamandas spürt in Gemälden, Filmen und Objekten den Kräften nach, die die Natur formen und bedrohen. Vulkanische Energien interessieren sie ebenso wie meteorologische Phänomene. Die körperliche Erfahrung, sich in der Landschaft, aber auch vor der Leinwand zu bewegen, ist ein zentrales Moment ihrer Arbeit. Und auch die Schönheit der Landschaft spielt eine Rolle in den Werken von Dimitra Charamandas. Das Kunstmuseum Solothurn zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin. 

Delphine Coindet — Le tout pour le tout

Dans une exposition en deux temps, dont l’un en dialogue avec Fausta Squatriti, Delphine Coindet tente une traversée de son œuvre pour en transmettre les grands développement. Ainsi déployé, son travail sculptural, qui frappe par le plaisir des formes et des matériaux, rappelle que la joie et la dérision y cohabitent avec la gravité et le politique.

Ireneo Nicora — Evocazioni

Come si fa a conservare intatto il ricordo di una persona? Come lottare contro l’inesorabile sbiadirsi delle fotografie, l’affievolirsi delle voci? La mostra personale di Ireneo Nicora alla Fondazione Ghisla di Locarno ci porta in un viaggio profondo, vivo, dedicato alla memoria e al suo svanire.

en passant — Unkraut
Ansichten

Noch haben die Bienen das neue Hotel nicht entdeckt, noch nisten die Schwalben in anderen Löchern, und auch Fledermäuse kreisen in den Abendstunden nur selten um die Skulptur, die Florian Germann in der Alterssiedlung Eichrain errichtet hat.

Zürich — Amt für Hochbauten

Marianne Halter & Mario Marchisella — Poetische Abgesänge
Besprechung

Videos, Zeichnungen, Objekte und Klänge: Das Schweizer Künstlerpaar Marianne Halter und Mario Marchisella verwandelt in seiner Ausstellung ‹Bühnen, Brachen und zwei Plattenspieler› das Haus für Kunst Uri in Altdorf in einen immersiven, akustisch-visuellen Erlebnisraum: virtuos, poetisch und prägnant.

Markus Raetz — Bilder in Bewegung
Besprechung

Ausgangspunkt der Überblicksschau von Markus Raetz im Kunst­museum Bern ist der kürzlich erschienene ‹Catalogue raisonné› zum plastischen Werk. Die Ausstellung, die darüber hinaus Zeichnungen zeigt, lädt dazu ein, das Œuvre des Schweizer Künstlers von verschiedenen Seiten zu erkunden.

Franziska Furter — Tretminen im Aquarium

Die ortsspezifische Installation beginnt bereits im schmalen Treppenhaus: Ein Hauch von Türkis strahlt über die Betonsichtwand und lenkt den Schritt und die Neugierde in den Laborraum des Bündner Kunstmuseum Chur. ‹Making Waves› von Franziska Furter wirft disparate Wellen.